Grundlagen der Intimsphäre in der Altenpflege

Intimsphäre (lat. intimus „zu innerst“  gr. σφαίρα sphaíra „Hülle“)

 

Als Intimsphäre bezeichnet man, dass innere und Persönliche Erleben, welches das Selbstwertgefühl und das eigene Bedürfnis nach Nähe und Distanz ausmacht. In der Altenpflege ist das wahren der Intimsphäre durch den Respekt geprägt, den man der gepflegten Person entgegenbringt.

 

Vier-Zonen-Model (Tabuzonen)

  • Der öffentliche Bereich = für alle erlaubt
  • Der halböffentliche Bereich = für Bekannte erlaubt
  • Der private Bereich = für enge Freunde erlaubt
  • Der intime Bereich = für den Partner (Sexualität/Intimbereich)

 

Das individuelle Schamgefühl des Bewohners kann festgestellt werden durch:

  • Kultur/Religion
  • Biografie/Sozialisation
  • Beruf
  • Körpersprache
  • Gespräch

Beachtet werden muss das ein Gespräch über die individuelle Intimsphäre die Selbige verletzen kann und deswegen vorher die anderen oben genannten Punkte beachtet werden müssen.

 

Grundsätze der Intimsphäre

  • Wahrung einer angemessenen Intimsphäre ist ein Menschenrecht.
  • Akzeptierende Grundhaltung ist Voraussetzung für Pflege
  • Sexuelles Verlangen erlischt nicht im Alter und ist Teil der menschlichen Existenz
  • Vertrauliche Gespräche mit dem gepflegten sind vertraulich zu behandeln